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	<title>[pimp my shell] &#187; CuleX</title>
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		<title>Die Heirloom-Tools &#8211; Unix unter Linux</title>
		<link>http://blog.pimpmyshell.de/2008/04/15/die-heirloom-tools-unix-unter-linux/</link>
		<comments>http://blog.pimpmyshell.de/2008/04/15/die-heirloom-tools-unix-unter-linux/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Apr 2008 03:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CuleX</dc:creator>
				<category><![CDATA[berichte]]></category>
		<category><![CDATA[programme]]></category>
		<category><![CDATA[shells]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Häh? UNIX unter Linux?! Ich dachte, Linux sei ein Unix?&#8221; Linux ist doch kein UNIX. Nur ein UNIX-Klon. Die eigentliche Toolchain (Wenn es EMACS-Benutzer sind, auch EMACS) kommt von GNU. Das ist für den kleinsten Teil der Leser neu, doch die Frage ist, was ist nun mit &#8220;Unix unter Linux&#8221; gemeint ist. Ein gutes Beispiel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Häh? UNIX unter Linux?! Ich dachte, Linux <em>sei</em> ein Unix?&#8221;</p>
<ol>
<li>Linux ist doch kein UNIX. Nur ein UNIX-Klon.</li>
<li>Die eigentliche Toolchain (Wenn es EMACS-Benutzer sind, auch EMACS) kommt von <a href="http://www.gnu.org">GNU</a>.</li>
</ol>
<p>Das ist für den kleinsten Teil der Leser neu, doch die Frage ist, was ist nun mit &#8220;Unix unter Linux&#8221; gemeint ist. Ein gutes Beispiel, dies zu demonstrieren, ist ps. Für die gleiche/sehr ähnliche Ausgabe, muss ich völlig andere Parameter benutzen.<br />
<code>ps -A</code> unter BSD/OS X entspricht (Evtl. nicht ganz die selbe Ausgabe) <code>ps -ef</code> unter Linux.</p>
<p>Die <a href="http://heirloom.sourceforge.net">Heirloom-Tools</a> umgehen dieses Problem auf eine (Für den Benutzer) einfache Weise, sie stellen einfach alte Software kompilierfähig zur verfügung.</p>
<p>Beinhaltet sind Programme, die sich wie unter:</p>
<ul>
<li>SVID3/SVR4-Unix verhalten</li>
<li>SVID4/SVR4.2-Unix verhalten</li>
<li>POSIX.2 verhalten</li>
<li>POSIX.1-2001 verhalten</li>
</ul>
<p>Ausserdem werden auch Binaries im UCB-Stil installiert.<br />
Klingt ja alles schön und toll (Ganz im Gegensatz zu gewissen Ideen Schäubles&#8230;), aber, <em>was soll ich denn damit?</em></p>
<p>Nun, du hast eventuell steinalte Shellskripte auf der Arbeit gefunden, kannst sie aber nicht laufen lassen, da die Optionen inkompatibel sind.<br />
Oder, du hattest nie Kontakt zu einem echten Unix, lediglich zu Minix/GNU/Linux und willst die feinen Unterschiede sehen.<br />
Was auch sein kann ist, dass du Skripte für UnixWare oder BSD schreiben musst und diese sollte man ohne ein solches System testen können, besonders bei UnixWare.<br />
Die Neugier kann auch einfach zuschlagen.<br />
Auf der Webseite sind mehrere Dinge zu finden, nicht nur die Heirloom Toolchest, sondern auch die alte Bourne Shell, sowie die Packaging Tools.</p>
<p>Anmerkung am Rande: Alles auf der Webseite wurde aufpoliert, um heutigen Standards zu genügen. *roff kann nun auch OpenType und alle Tools (Toolchain, Packaging Tools, Doctools, Bourne Shell, Devtools, mailx) beherrschen UTF-8, also keine Sorge, dass deine Textdateien auf einmal aussehen, als würden sie durch den Fleischwolf gejagt wurden.</p>
<p>Die Bourne Shell hat wirklich eigentlich nichts, nur grundlegenden Skriptsupport, keine History, keine Tabcompletion. Dafür eine solide Shell, die nicht wegen falscher Konfiguration völlig falsch funktioniert (Und Jobs, YAY!).<br />
Mir persönlich hilft die Shell, vernünftig zu arbeiten und mich nicht ablenken zu lassen. Ich hab dafür sogar mein ganzes Home-Directory (5GB Daten!) aufgeräumt!</p>
<p>Die Packaging Tools sind sehr eigentümlich. Eigentlich erwartet man nicht, dass sie vorhanden sind, sind sie aber. Da pkgadd fragt, ob etwas überschrieben werden soll, kann es problemlos zu einem anderen Paketsystem verwendet werden.</p>
<p>Äusserst langweilig ist, dass die meisten Dinge auf einem anderen Teil der Heirloom-Tools aufbauen. Will man beispielsweise nur die Packaging Tools benutzen, muss die ganze Toolchest installiert werden, da die Tools sich nach einem Teil dieser verhalten.</p>
<p>Nichtsdestotrotz ist es äussert intressant, mit älterer Software zu arbeiten. (Ausserdem generiert troff viel schöneren Postscript output als groff :P)</p>
<p><a href="http://sam.zoy.org/wtfpl/">Dieser Artikel ist unter der WTFPL lizensiert.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>dvtm &#8211; dwm für die Konsole</title>
		<link>http://blog.pimpmyshell.de/2008/02/13/dvtm-dwm-fur-die-konsole/</link>
		<comments>http://blog.pimpmyshell.de/2008/02/13/dvtm-dwm-fur-die-konsole/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2008 10:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CuleX</dc:creator>
				<category><![CDATA[programme]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst einige Zeilen, um das nachfolgende zu verstehen. dwm ist ein minimalistischer Windowmanager, der das Ziel hat, nie mehr als 2000 Codezeilen zu überschreiten. dvtm bezeichnet sich selbst als Windowmanager für die Konsole, der sich als Vorbild dwm genommen hat. Dvtm existiert noch nicht lange. Von ihm Wind bekommen habe ich durch die dwm Mailingliste. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst einige Zeilen, um das nachfolgende zu verstehen.<br />
<a href="http://dwm.suckless.org">dwm</a> ist ein minimalistischer Windowmanager, der das Ziel hat, nie mehr als 2000 Codezeilen zu überschreiten.<br />
<a href="http://www.brain-dump.org/projects/dvtm">dvtm</a> bezeichnet sich selbst als Windowmanager für die Konsole, der sich als Vorbild dwm genommen hat. Dvtm existiert noch nicht lange. Von ihm Wind bekommen habe ich durch die dwm Mailingliste.</p>
<p>GNU Screen und dvtm existieren parallel. Doch dvtm hat ein anderes Ziel: dwm auf der Konsole. Screen dagegen ist ein Terminalmultiplexer.</p>
<p>Nun, zu dvtm selber. Dvtm kann sich wirklich der dwm der Konsole nennen, denn es gibt schlichtweg keine Konfigurationsdateien. Jegliche Modifikation oder Konfiguration geschieht in der config.h/im Code. Ausserdem besteht er aus &#8220;nur&#8221; 2369 Codezeilen. Zieht man nun aber die Library madtty hab, so sind es nur noch 1175. Dies befindet sich ungefähr im bereich des X11 dwm. Dafür gibt es kein oberes Zeilenlimit, d.h. er könnte auch mal aufgebläht werden, wie die GNU readline Library (Über 20000 Zeilen Sourcecode!).<br />
Unterstützt werden vier &#8220;Arten&#8221; von Terminalmanaging: Vertikales Teilen, Teilen im unteren Bereich (Siehe Screenshot), Grid (Alle Fenster bekommen gleich viel Platz) und Fullscreen</p>
<p>So könnte dvtm aussehen, nach erfolgter Installation und Konfiguration: <a href="http://blog.pimpmyshell.de/uploads/2008/02/2008-02-13-104240_1280x1024_scrot.png"><img src="http://blog.pimpmyshell.de/uploads/2008/02/2008-02-13-104240_1280x1024_scrot.thumbnail.png" alt="dvtm" /></a></p>
<p>Nun, dvtm aufzusetzen ist kein Mysterium. Zumindest ist es einfacher als Kopfstehend auf den Füssen zu laufen.<br />
Zunächst holt man sich den Code von <a href="http://www.brain-dump.org/projects/dvtm/">http://www.brain-dump.org/projects/dvtm</a> und entpackt ihn. Man sollte nun ein Verzeichnis dvtm-VERSIONSNUMMER vorfinden. In diesem führt man &#8220;make unicode&#8221; aus. Als root noch fix &#8220;make install&#8221; ausgeführt, sind im Path zwei neue Kommandos: Dvtm (Dank der deutschen Rechtschreibung muss ich hier &#8220;Dvtm&#8221; schreiben, es lautet jedoch &#8220;dvtm&#8221;) und dvtm-status. Dvtm ist das eigentliche Kommando, dvtm-status ist ein Beispielscript für eine Statusbar.</p>
<p><strong>Warnung:</strong> Dvtm ist im Alphastadium und hat einiges an Bugs! Für die meisten gibt es allerdings einen Workaround.</p>
<p>Nun. Startet man dvtm sieht man gleich, dass es eine Titelleiste für das Kommando hat. Toll. Für das hätte man sich dvtm auch sparen können. Der Standardprefix ist Ctrl-g. Mit &#8220;C-g c&#8221; (Ich benutze hier die Emacsnotation. C = Control, SPC = Space, Leertaste. Ein Leerzeichen steht für alles loslassen) öffnet man ein neues Terminal, welches direkt neben dem ersten, schon geöffneten erschent. Öffnen Sie ruhig noch zwei, um die Wirkung zu sehen.<br />
Drücken Sie nun &#8220;C-g SPC&#8221;. Sie befinden sich nun im Grid-Modus. Ein weiteres mal diese Prozedur ausgeführt und Sie sind im Modus, in dem alle Fenster sich den unteren Platz teilen müssen. Wiederholen Sie dies noch einmal, sind Sie im Fullscreenmodus. Danach beginnt es wieder von Vorne.<br />
Um ein anderes Terminal zu aktivieren, wird &#8220;C-g NUMMER&#8221; verwendet. Die Nummer erhalten Sie aus der Titelleiste. Zum beenden &#8220;C-g q&#8221; benutzen.<br />
So viel zum Crashkurs. C-g als Prefix können Sie, wie viele andere Dinge, in der config.h-Datei verändern.</p>
<p>Und das Beste kommt zum (fast) Schluss: Solange Screen und dvtm nicht den selben Prefix haben, können mehrere dvtm-Instanzen in screen laufen. Beispielsweise hat Screen fünf Terminals geöffnet und in diesen wird dann jeweils dvtm mit vier Unterterminals gestartet. Das macht unter dem Strich 20 Terminals.</p>
<p><strong>Bugs:</strong></p>
<ul>
<li>In vim funktionieren die Pfeiltasten nicht. Lösung: TERM=linux vim (Der Autor versucht dies zu lösen)</li>
<li>In emacs funktionieren die Home, End und Delete Tasten nicht. Lösung: TERM=linux emacs (Siehe vim)</li>
</ul>
<p>Aber warum sollte man dvtm einsetzen, GNU Screen kann das doch weitaus Bugfreier! Nun, generell gilt, dass die meisten dwm-Benutzer die Meinung, die auf <a href="http://www.suckless.org">suckless.org</a> repräsentiert wird, teilen. Das heisst: Wenig Codezeilen und nur das nötigste.<br />
Somit ist das auch Meinungssache. Ausserdem ist dvtm geeignet für Leute mit Spieltrieb, die etwas neues ausprobieren wollen.<br />
Ausserdem: Der Code von dvtm ist einfacher zu verstehen, als der von GNU Screen.</p>
<p><a href="http://sam.zoy.org/wtfpl/">Dieser Artikel ist unter der WTFPL lizensiert.</a></p>
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		<title>Eine Kurztippkollektion mit Fokus auf VI(M)</title>
		<link>http://blog.pimpmyshell.de/2008/02/10/eine-kurztippkollektion-mit-fokus-auf-vim/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 14:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>CuleX</dc:creator>
				<category><![CDATA[programme]]></category>
		<category><![CDATA[vim]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sind die kleinen Dinge im Leben, die es erst so schön machen, zumindest ist dies meine Meinung. Eine Mehrheit wird die hier vorgestellten Tipps bereits kennen, doch wer sie nicht kennt - so ist es zumindest mir ergangen - wird sich fürchterlich darüber freuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sind die kleinen Dinge im Leben, die es erst so schön machen, zumindest ist dies meine Meinung. Eine Mehrheit wird die hier vorgestellten Tipps bereits kennen, doch wer sie nicht kennt &#8211; so ist es zumindest mir ergangen &#8211; wird sich fürchterlich darüber freuen.</p>
<p><strong>VIM: Abkürzungen</strong><br />
Ich habe gerade erst kürzlich davon erfahren, dass man Abkürzungen in VIM benutzen kann. Diese Dinger sind extrem nützlich, da sie haufenweise Tipparbeit ersparen können. Dabei lautet die Syntax des Kommandos so:<br />
<code>ab Abürzungsname Einzufügender Text</code></p>
<p>Dabei gilt, dass der Abkürzungsname keine Leerzeichen enthalten darf, der Einzufügende Text kann, aber wie sieht es mit Zeilenumbrüchen aus?<br />
Dies ist etwas trickreicher, aber dennoch zu bewerkstelligen. Hierzu benutzt man im Einfügemodus Ctrl-V und danach die Taste Enter. Als Platzhalter wird ^M erscheinen, welches zudem farblich gekennzeichnet ist.</p>
<p><em>Ab</em> (Aus Gründen der deutschen Rechtschreibung musste das A gross geschrieben werden, das kommando heisst aber dennoch <em>ab</em>, kleingeschrieben) kann entweder während dem Editieren verwendet werden, oder in der .vimrc benutzt werden, wie jedes andere Feld-und-Wiesen-Kommando auch.</p>
<p>Ich benutze VIM um meine E-Mails zu schreiben. Mir persönlich ist es ja zu lange, immer &#8220;Mit freundlichen Grüssen, <em>Enter</em> Name Hier&#8221; auszuschreiben. Ein gefundenes Fressen für eine Abkürzung, nicht? Umzusetzen ist dies so:</p>
<p><code>ab mfg Mit freundlichen Grüssen, <strong>Ctrl-V Enter</strong> Name Hier</code></p>
<p><strong>VI(M) Modus für Readline/Die Shell</strong><br />
Nichts schlimmer für einen VI(M)-Freund, als GNU Readline mit der EMACS-Einstellung zu benutzen. Aber selbst dafür gibt es Abhilfe. In der Shell kurz eingetippt:<br />
<code>set -o vi</code><br />
Uuund&#8230; TADA, es hat sich nichts verändert. Von wegen! Man ist nur Standardmässig im Einfügemodus. Drückt ihr nun aber Escape, könnt ihr den Befehl wie unter VI(M) bearbeiten. Natürlich ist dies kein Vollständiger Klon, aber immerhin etwas.</p>
<p>Um diese Änderung rückgängig zu machen, wird das folgende Kommando benutzt:<br />
<code>set -o emacs</code></p>
<p>Wenn&#8217;s gefällt, einfach in die .zshrc/.bashrc/.whateverrc aufnehmen und sich freuen.</p>
<p><strong>Alpine (Eventuell auch Pine) &#8211; anderer Editor</strong><br />
Pico hat mir als Editor für meine E-Mails nicht gefallen, ich wollte meinen VIM und damit Punkt. Ich habe mich mal durch die Zahlreichen Optionen gewälzt und auch was gefunden.</p>
<p>Um VIM oder auch einen anderen Editor einzubinden, durchsuche man mit <em>w</em> die Optionen nach &#8220;editor&#8221;, setze ein Häkchen bei &#8220;Enable Alternate Editor Command&#8221;, &#8220;Enable Alternate Editor Implicitly&#8221; und setze die Variable &#8220;Editor&#8221; auf &#8220;vim&#8221; (Oder einen anderen Editor).</p>
<p><a href="http://sam.zoy.org/wtfpl/">Dieser Artikel ist unter der WTFPL lizensiert.</a></p>
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