shell und pdf?

Ich hab mich wirklich “wund-ge-google’ed” und nun habe ich eine einigermaßen akzeptabele Lösung um PDF Dateien in der Shell lesen zu koennen.

Mit dem Befehlt pdftotext ist es, wie der Name schon vermuten laesst, möglich PDF Dateien in Textdateien umzuwandeln, die man dann z.B mit less oder einem anderen Programm anschauen und sogar spaeter weiter bearbeiten kann.

So weit, so unkompliziert.. Aber: Zufriedenstellend ist das ganze aus folgendem Grund nicht: pdftotext ist ein Programm das mit xpdf mitgeliefert wird. Ich habe noch keine Alternative gefunden, in dem pdftotext “solo” ausgeliefert wurde.

Kennst jemand vielleicht eine “bessere” Alternative um in der Konsole Pdfs lesen zu koennen?


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  1. Axel 29.3.2007 / 22:11

    Es gibt einen PDF-Reader für den Framebuffer. Leider hab ich den Namen vergessen aber mit pfd und framebuffer/fb solltest du fündig werden. Sieht super aus!

  2. Gregor 29.3.2007 / 22:19

    Axel, manchmal braucht es eben nur einen Denkanstoss! FBI.. das ist eine Framebuffer Image-Viewer, der auch ps und pdf lesen kann. Danke fuer den Tipp!

  3. Gregor 29.3.2007 / 22:21

    Jetzt muss man nur noch einen weg finden, dass sich der Framebuffer mit screen vertraegt! Das Problem ist bei mir generell, dass ich Framebufferanwendungen nicht innerhalb der screen laufen lassen kann. Gibt es da eine Lösung? Interessant waere zum Beispiel, dass man die Ausgabe eines Programmes auf ein zweites tty um-pipe’d. Leider habe ich keine Ahnung ob oder wie das geht.

  4. Jens 30.3.2007 / 3:23

    Also zumindest unter Debian ist pdftotext in xpdf-utils, dazu braucht man den Reader nicht installiert zu haben, also auch kein X. Falls du darauf hinauswolltest.

  5. Jens 30.3.2007 / 3:41

    Man kann auch beim selbstkompilieren von xpdf ein ‘./configure –without-x ‘ angeben, dann bekommst du nur die Consolenprogramme raus.
    “configure: WARNING: — You will be able to compile pdftops, pdftotext,
    pdfinfo, pdffonts, and pdfimages, but not xpdf or pdftoppm”

    Gerade getestet, läuft.

  6. Jens 30.3.2007 / 3:43

    ‘./configure –without-x’ muss es natürlich heißen.

  7. Jens 30.3.2007 / 3:46

    Mmh, irgendwie verschluckt diese Kommentarfunktion das zweite – vor -without-x …

  8. Gregor 30.3.2007 / 14:12

    @Jens,

    ja teilweise erkennt das Kommentarsystem auch Tags an.. vielleicht deshalb.

    Die xpdf-tools einzeln zu kompillieren wäre natuerlich eine Idee. Aber fbgs ist wirklich ein tolles Programm. Ich muss zwar immer aus screen heraus gehen um mir eine PDF anzuschauen und auf das tty2 wechseln – aber super das er es rendern kann!

    Jens – benutzt du pdftotext selbst? Oder war das nur ein genereller Test ob man das Programm auch ohne X kompillieren kann?

  9. Jens 30.3.2007 / 15:07

    Ich habe pdftotext seit Jahren als Viewer für PDFs in meinem Midnight Commander eingetragen, da ich keinen Lust habe immer den Acroreader zu starten.
    Bis ich deinen Eintrag gelesen habe, war mir gar nicht bewusst, daß das zu xpdf gehört, dachte auch es wär ein reines Konsolenprogramm. Dann hab ich heut nacht bei Google gefunden, das es einer für MacOsX ohne xpdf kompiliert hat und dachte mir, daß das doch wohl auch unter Linux gehen müsste.
    Framebuffer nutze ich nicht, deshalb kann ich mir leider die fbgs-Variante nicht anschauen.

  10. Gregor 31.3.2007 / 2:43

    “Bis ich deinen Eintrag gelesen habe, war mir gar nicht bewusst, daß das zu xpdf gehört, dachte auch es wär ein reines Konsolenprogramm.” -> Das ist ja witzig :)

    “Framebuffer nutze ich nicht, deshalb kann ich mir leider die fbgs-Variante nicht anschauen.” Schade. Ich finde es nach jedem Benutzen besser!

  11. irinakangruns 19.1.2011 / 7:25

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