quitsch,zisch,knatter

So in etwa hoert sich fuer die meisten das Geraeusch eines Modems an, das sich gerade in das Internet einwaehlt. Fuer mich jedoch ist es wie Musik, die mich an meine Kindheit erinnert.

Da ich nach einiger Zeit zwar einen Telefonanschluss hatte, jedoch mein Provider zu langsam war den DSL Anschluss freizuschalten, wuehlte ich aus einer verstaubten Kiste ein altes 56k Modem und schloss es an meinen Laptop an.

Da saß ich nun. Modem angeschlossen, Konsole offen – aber was nun? Ich hatte mich noch nie unter der Shell via Modem ins Internet eingewaehlt und machte mich schon auf naechtelanges Suchen und nervenaufreibende Konfigurationsorgien gefasst.

Einen Tag spaeter jedoch fand ich die Manpage von den Skripten pon und poff.

Pon und Poff sind Steuerskripte fuer PPP Verbindungen. Wurde das angeschlossene Modem erkannt, kann man in der Datei

/etc/ppp/peers/provider

Internetprovider einpflegen und diese dann mittels

$ pon provider

mit seinem Modem anwaehlen.

Das Skript stellt dann mittels Chatscript (eine PPP Verbindung her, die man nach dem Belieben mit poff wieder kappen kann.

Plog gibt die letzten Zeilen der PPP Logfile aus um Fehler zu erkennen oder den Status der Verbindung zu ermitteln.

Einfacher kann das Einwaehlen eigentlich nicht sein und so habe ich die Zeit bis zur Freischaltung meines DSL Anschlusses sehr genossen.

Detailliertere Informationen gibt es auf der Manpage der Skripte.


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  1. Mungo 22.3.2007 / 22:04

    Die übelen Zeiten des Modems habe ich nicht mehr mitbekommen. Hab direkt mit ISDN angefangen und dann vor 4 Jahren oder so dann einen DSL-Anschluss gehabt.

  2. Gregor 22.3.2007 / 22:25

    Naja .. in dem Alter kannst du froh sein wenn du schon mit ISDN starten konntest .. Ich fand die Zeiten aber toll als die geschwindigkeit des Internets noch in Baud gemessen wurde :)

    Gruß Gregor

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