shell-notizbuch
taeglich stehe ich vor dem Problem, dass ich mir beim administrieren meines Systemes oder beim ausprobieren von Software, Notizen machen muss und diese dann nicht wiederfinde.
In der Shell hat man nur wenige Moeglichkeiten Notizen zu speichern. Eine waere jedoch die Notizen in Form von Textdateien abzuspeichern und in eine Verzeichnisstruktur abzulegen. Leider bietet diese Vorhergehensweise keine sonderlich gute Übersichtlichkeit.
Interessanter und einfacher zu verwalten ist das kleine Perlscript, cjots, welches ein digitales Notizbuch in der Shell darstellt. Der Anwender kann innerhalb des Programmes beliebig viele Buecher erstellen die er nach und nach mit Seiten und spaeter mit Inhalt befuellen kann.
Durch diese Methode werden Informationen jeglicher Art, klar strukturiert und koennen zum spaeteren Gebrauch wahlweise als HTML oder Textdokument exportiert werden.
Will man also eine Systemtagebuch, eine ToDo-Liste, einen Beitrag bei Pimpmyshell, einfach nur eine Adresse oder Telefonnummer speichern, fuehrt man einfach das Perlscript aus und speichert diese in einem Hierarchiesystem nach eigenem Ermessen.
Das Script selbst bietet eine uebersichtliche Cursesoberflaeche und zaehlt mit 40 KB Dateigroesse zu den Software leichtgewichten.
Wird meine Screensession gestartet, offnet sich das Programm automatisch und bietet mir so den Ueberblick ueber wichtige Notizen.
Download und Screenshots gibts auf der Projektwebseite.
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13.12.2006 / 10:41
Gute Idee, aber ich habe zusätzlich noch das Problem, dass ich jeden Tag eine Seite in einem bestimmten Buch brauche, wobei die Seite das aktuelle Datum haben soll — und ich nicht jedesmal zur letzten Seite scrollen will, um für heute was einzutragen…
Ich wollte mir ja sowas coden… mal schauen, vielleicht schaue ich mir mal den cjots-Code an..
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13.12.2006 / 12:33
Hi Tapo. du hast eine wirklich nette Internetseite… Danke fuer die versuessung meiner Mittagspause :)
Bei Cjots, kannst du dich gewisser “plugins” bedienen. Wie das genau funktioniert, und warum ich dir das erzaehle siehst du sofort, wenn du auf diese Seite gehst :)
http://cjots.sourceforge.net/doc.html#PluginsIn diesem Sinne viel Spaß mit dem Shell-Notizbuch.
Gruß Gregor
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14.12.2006 / 7:08
Das leidige Notizproblem. Ich schreibe mittlerweile alles in eine wiki-Seite (DokuWiki), dann können auch mehrere Leute daran partizipieren, ist über Versionierung gut nachvollziehbar und es läuft im Textbrowser. Für bestimmte Bereiche des wikis (namespaces) können entsprechende Lese- und Schreibrechte vergeben werden, sodass private Notizen nicht von anderen gelesen werden können.
Ein Weile habe ich auch sehr erfolgreich hierarchical notebook (hnb) verwendet, aber leider ist das Projekt etwas ins stocken geraten und utf-8 wird immer noch nicht unterstützt,
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14.12.2006 / 7:10
ach ich vergaß: in DokuWiki werden alle Seiten als Textdateien gespeichert, lassen sich daher auch bequem sichern.
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14.12.2006 / 10:09
Hallo Stefan, nun ein wiki ist natuerlich eine gute Idee, gerade weil es auch viele WikiEngines gibt die z.B. in Python geschrieben sind.
Ein anderes Projekt (in sh geschrieben) ist das WikiSH Projekt zu finden unter http://wikish.do.homeunix.org/ :)
Schau mal rein, alles mit Shellkommandos realisiert.
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14.12.2006 / 10:10
Hnb habe ich auch mal genutzt aber im Laufe der Zeit, vor allem wenn der Inhalt zu groß wird, gibt es einfach Verwaltungsprobleme, und die Eintraege sind schneller geloescht als man schauen kann.
Wikis sind aber vielleicht fuer ein normales ein-user-system OHNE Internet ein wenig fehl am Platz.
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18.12.2006 / 17:38
Hallo zusammen!
Nach hnb habe ich Tiddlywiki entdeckt. Es handelt sich hierbei um ein “Ein-User-Wiki”, das keinen Server benötigt.
Hiervon gibt es bereits mehrere Derivate (u.a. zu finden unter http://en.wikipedia.org/wiki/Tiddlywiki).
Hierzu gab es in der letzten Linux User 10/2006 ein Feature (http://www.linux-user.de/ausgabe/2006/10).
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