Log-Ausgaben auf die Konsole verhindern
Debian-Benutzer kennen das Problem: auf einem frisch installierten System auf der Shell zu arbeiten, ist mitunter recht lustig. Hat man eine Firewall mit iptables aufgesetzt, wird’s schnell richtig blöde. Debian schmeisst nämlich Meldungen einfach so auf die aktuelle Konsole. Das ist ganz schlecht, wenn man gerade einen Liebesbrief mit “vim” tippt. Doch auch für dieses Problem hat uns der Liebe Gott eine Lösung geschenkt:
Dazu öffnet man zunächst die Datei /etc/init.d/bootmisc.sh und fügt dort die Zeile dmesg -n1 als vorletzte Zeile ein. Und schon ist der Spuk vorbei. Der Eintrag sorgt dafür, daß der Kernel ab sofort nur noch so genannte panic messages auf der Konsole ausgibt.
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8.12.2006 / 13:19
Zumindest auf meinem FreeBSD landen die nur auf ttyv0. Man könnte auch einfach das Terminal wechseln…
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8.12.2006 / 13:24
Wer via SSH oder in ‘nem *term arbeitet, hat das Problem auch nicht.
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8.12.2006 / 13:25
PS: Warnings und Error Messages die nach /dev/console resp. /dev/tty0 gepostet werden, will man nicht abschalten- ausser einem ist egal was sein System fuer Fehler schmeisst.
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8.12.2006 / 13:59
Also auf der Console geben die zu 99% meiner Meinung nach keinen Sinn, Denn man ist ja nicht ständig eingelogged. Und im Syslog landen die ja eh. Also könnte man sich sicher darüber streiten :)
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8.12.2006 / 18:50
Alternativ dazu kann man da auch permanent in der sysctl.conf einstellen
$ echo kernel/printk = 2 4 1 7 >> /etc/sysctl.conf
$ sysctl -p -
9.12.2006 / 13:21
Hab ich kein Probleme mit! Die einzigen Messages die bei mir ankommen sind, von shutdown und das ist auch gut so!
Alles andere landet glaub auf tty0 will ich aber auch nicht beschwören!
Und ist ja auch nicht so, dass die dann im “Liebesbrief” landen, es wird ja nur die Darstellung der curses Applikation “zerstört” und man drückt halt C-l -
9.12.2006 / 20:29
@Jens, danke, guter Hinweis! Demnächst direkt mal ausprobieren.
@marcel: Auch das ist natürlich richtig. Insofern habe ich den Artikel mal entsprechend abgeändert. Danke!
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